Samstag, 10. Mai 2008
Perspektivlos-Problem.
Also so, wie ich die Frau gerade am Telefon verstanden habe, hab ich die FÖJ-Stelle auf dem Bauernhof nicht bekommen, dafür aber ein einjähriges Praktikum. Mir is der Unterschied eigentlich scheiß egal. Deswegen:
Olé!

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Montag, 5. Mai 2008
*STOßSEUFZER*
Der aktive Part des Abiturs ist nun verstrichen. Bio ist mit 08 Punkten bestanden.
Ab nun ist NACHMABI!!!

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Mittwoch, 23. April 2008
Übrigens II:
Heute ist Tag des Bieres und wir waren in Bagband und haben das gute alte Ostfriesenbräu gekauft. Nach 6 Flaschen muss man immer noch nich aufs Klo.

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Dienstag, 22. April 2008
Übrigens:
In Klausuren bin ich Semikolon- und "Wichtige Informationen in Nebensätzen mit vielen Adjektiven verpacken"-Fetischist.

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Das positive am Zentralabitur:
Man muss sich angucken, welche Themen es letztes Jahr gab; eins wird in diesem Jahr immer wiederholt. Das brauch man sich dann nur angucken, aber nicht so doll lernen.

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Sonntag, 20. April 2008
Slapstick im Alltag.
Scully und ich sind durch den Entertainmentreflex* mittlerweile Meister der Unterhaltung (wobei ich die Rolle des Vizemeisters einnehme...). Unsere persönlichen Lieblinge sind allerdings Slapstickeinlagen zwischendurch. So ist mir gerade das passiert:
Ich suchte meinen USB-Tassenwärmer und dachte, dass der in einer Kiste im Schrank sei. Auf der Kiste standen noch drei weitere, aber weitaus schmalere und leichtere Kisten. Die stellte ich dann übereck auf die Schrankkanten. Die große Kiste nahm ich auf den linken Arm und durchsuchte sie. In dem Moment fielen die drei Kisten vom Schrank runter. Zwei davon konnte ich mit der rechten Hand und der Schranktürkante abfangen, eine mit - tadaaah! - dem rechten Knie und der Schranktür.
Ich war vollkommen bewegungsunfähig und fand die Situation so billig, dass ich erstmal lachen musste, anstatt mich aus der Lage zu befreien.

* Der Entertainmentreflex wurde in einer ziemlich langweiligen Biostunde geboren. Es ging gerade um Reflexe und eigentlich hörte keiner zu, da das Thema sowieso nicht abirelevant war. Mitten in die totale Stille des Raumes musste Scully aufeinmal richtig laut niesen, worauf sich jeder (!) umdrehte, um Gesundheit zu wünschen.
Der Entertainmentreflex besteht also daraus, dass sich irgendjemand halbwegs blamiert, wenn gerade alles langweilig ist, wobei die zweite Bedinung nicht erfüllt sein muss.

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Samstag, 19. April 2008
Ich bin nicht Paris Hilton.
Ich hab jetzt beinahe den höchsten Schulabschluss in der Tasche, bald eine 2 vor meinem Alter und verlasse diesen Ort bald.
Und meine Eltern trauen mir immer noch nicht zu, dass ich meinen alten Kleiderschrank auseinander- und einen neuen zusammenbauen kann.

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Samstag, 12. April 2008
Das war Deutsch.
Oh Gott, war das billig. Der erste Themenvorschlag war ein Textauszug aus "Berlin Alexanderplatz", den man interpretieren sollte. Im Anschluss sollte die Frage diskutiert werden, ob der Ich- und Wirklichkeitszerfall von Lenz mit dem von Biberkopf zu vergleichen ist.
Der zweite Vorschlag war ein Mix aus Literaturkritik und Thomas Mann, wobei man nur verkackte Rezensionen rezensieren sollte. Und eine selber schreiben, glaube ich. Als ich Reich-Ranicki in der ersten Zeile las, hab ich mich für den ersten Vorschlag entschieden.
Das war einfach nur langweiliges Schreiben. Aber unsere letzte Klausur war genau das gleiche und da gabs schließlich 10 Punkte für.
Jetzt ist erstmal bis zum 22. Ruhe, da gibts dann Kunst.

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Donnerstag, 10. April 2008
Dinge, die mich faszinieren und die ich wirklich ganz ganz großartig finde:
Und dabei meine ich WIRKLICH großartig. Also ich denke an diese Dinge und bin total begeistert, dass es sowas gibt. Vielleicht ist das auch so'n bisschen die Antwort auf die Frage im vorherigen Eintrag.

-
Blut-Hirn-Schranke

- Plattentektonik

- Bombay-Blutgruppe

- Funktionsweise einer Wolke

- Biologische Homologie

- Funtensee, bzw. Inversionswetterlagen

- Wahrscheinlichkeitsrechnung

- Sturmflutgeschichte der Nordsee

- Universum

- Selbsterkenntnis

- Wald

- Zahlenreihen

- Kunstgeschichte

- Mond

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Probieren geht über Studieren.
Warum sagen mir so Studienwahldinger eigentlich immer ich solle irgendwas mit Naturwissenschaften oder Medizin machen?
Aber momentan bin ich irgendwo bei Kunstwissenschaften angelangt.

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Meine Damen und Herren,
Ich habe nie wieder Schule!

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Mittwoch, 9. April 2008
Handgurke.
Die Umsturzepoche Vormabi überleben wir aufgrund einer ausgeprägten Liebe zu Hörspielen, wobei wir richtig beschissene aus den 80ern bevorzugen. Da waren z.B. Tom und Locke. Vom gleichen Typen kreiert, der auch TKKG erfunden hat. Tom und Locke sind nämlich eigentlich nur TKKG zu zweit und auf Mofas, welche sie ab und zu "Hirsch" nennen ("Schwing dich auf deinen Hirsch, Tom!").
Und jetzt sind wir bei den Funk-Füchsen angelangt. Oh mein Gott, wie nerdig die sind! CB-Funker! Mit echt beschissenen Spitznamen.

Delphin: "Mensch Bohne, das war ja wahnsinnig komisch, als Tante Inge heut morgen gar nichts verstand, als du gesagt hast ich soll die Handgurke mitnehmen!"
Bohne: "He, hi-ija, ich wär fast geplatzt vor Lachen! Aber du weisst ja, dass viele Leute keine Ahnung von CB-Funk haben. Unsere Sprechfunkgeräte sind für die Meisten ein Blaues Wunder!"
Delphin: "Hija... oooh, wie toll, dass heute am ersten Ferientag so gutes Wetter ist! Ich hab mir der Handgurke Meikel [sic] und Bömmel bescheid gesagt, dass wir versuchen wollen den Eingang zum alten Kohlebergwerk zu finden."
Bohne: "Mmmhh! Das muss hier irgendwo in der Räuberschlucht sein!"

Als wir heute ein bisschen bei Scully im Flur rumstanden, kam uns der Gedanke, dass es einen einzigen Megakonzern im Hörspielbuisness gibt, dessen Sitz sich aber in irgendeinem Hinterhaus aufm Dorf befindet, weils ein Familienbetrieb ist. Das ist so, weil der Sprecher vom TKKG-Tim der Sohn des alten Sprechers von Komissar Glockner ist. Und die neue Sprecherin von Gabi ist die Schwester des Sprechers von Klösschen.

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Montag, 7. April 2008
Übrigens:
Wenn man den ganzen Tag unterwegs war und abends spät nach hause kommt, hat man absolut keine Lust nochmal und nochmal alles jedem zu erzählen.

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