Sonntag, 27. April 2003

Und es gibt ihn doch!

Vorgeschichte: September '02, Party in Bunde. Wir fahren von Bunde nach Möhlenwarf. Ich fahre mit Timos Rad, Timo hintendrauf. Wir fahren eine Brücke hoch, ich schaue nach rechts und mein: "Timo, is das die Ems?" Timo wirkte etwas verwirrt, meinte dann: "Äh, nein, das is die Autobahn, oder hast du schon mal n 2-spurigen Fluss gesehen?"

Ja! Ich habe einen 2-spurigen Fluss gesehen! Zwischen den Haltestellen Bremen Neustadt und Bremen Hauptbahnhof ist die Weser, und die ist an dieser Stelle durch einen Wall geteilt, so sieht es aus, als ob die 2-spurig ist.

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Kein Alkohol ist auch keine Lösung II

Der Morgen

Reinkarnieren, orientieren, regenerieren, rekonstruieren [dabei konzentrieren, differenzieren, Schmerz ignorieren], Wertsachen kontrollieren.

War die Fete bei einem selbst: Erst mal restaurieren, dann revitalisieren, unter die Dusche bugsieren [vorher eventuell rasieren], anschließend frisieren, etwas frittieren.

Der Mittag & Nachmittag

Vor sich hin vegetieren, telefonieren: informieren, notieren, analysieren, chronologisieren, katalogisieren, kombinieren, sich selbst demoralisieren, dummes Kommentieren ignorieren, mit der Wahrheit konfrontieren, sie dann akzeptieren, ironisieren, abstrahieren, banalisieren und humanisieren. Dann organisieren. Später optimieren.

Der Abend

Motorisieren, ab zur Fete, dort: kanalisieren und konsumieren, wahlweise auch infiltrieren, absorbieren und inhalieren, sich einsetzen für´s Legalisieren und anschließend hyper-ventilieren.

Später dann: Anvisisieren, randomisieren, ausrangieren, kommunizieren, diskutieren, gestikulieren, Genieren ignorieren, Versuchen zu kommerzialisieren [nett formulieren, aber rumfantasieren], ihre Meinung manipulieren, aber gut argumentieren, mehr oder weniger akzeptieren und tolerieren, kurz vor'm Kastrieren besser kapitulieren.

Gegen Ende: Rotieren, abschmieren, kollidieren, randalieren, ruinieren, stornieren, die Nachbarn terrorisieren, dann kollabieren, sprich: sich "wenig" blamieren. Auf allen Vieren nach Hause spazieren [notfalls woanders einquartieren]

Zu Hause: Eltern schockieren [insofern wach], sich ins Bett bugsieren, onanieren, die Bettdecke beschmieren, denn besser als strangulieren, dann endlich auskurieren.

#_Quelle

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Samstag, 26. April 2003

Notizen auf der Hand

Ich gehöre ja zu den Leuten, die sich ganz wichtige Dinge auf die Hand schreiben. Aber ich schreib mir nei was in die Handfläche, sondern nur aussen. Weil Innen guckt man ja nie nach, und aussen guckt man spätestens vorm PC wieder drauf.

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Ehrenamtlicher Mitarbeiter

Welcher Jugendlicher beteiligt sich eigentlich ehernamtlich?.

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Freitag, 25. April 2003

Kein Alkohol ist auch keine Lösung

Phasen des Betrunken-Seins

1. Nüchtern - reden, lachen, was trinken 2. Angetrunken - lachen, viel reden, bemerken das man angetrunken ist 3. Betrunken - Laiernde Stimme, wankender Schritt, Gedanke: "Noch ein Bier, dann kotzen!" Artikulationsprobleme 4. Ausnüchterungsphase - Man wird sensibel, höflich, leise und exakt. 5. Schlafen.

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Mittwoch, 23. April 2003

Wieder in der Heimat

Nun bin ich wieder in meiner schönen Heimat Ostfriesland. Eigentlich will ich wieder nach Berlin, das war so schön da.

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Samstag, 19. April 2003

Kurt Cobain is alive!

Gerade n bisschen in Kreuzberg gewesen. Ich steh an ner Imbisbude und guck so'n bisschen vor mich hin. Plötzlich steht ein Mensch, der haargenau wie Kurt Cobain aussieht vor mir. Man, ich hab mich total erschrocken! Ich wollte kein Foto machen, bestimmt haben dem Typen schon mehrere Leute gesagt, dass er so aussieht. Nachtrag: Der Typ heisst vielleicht Darius. Mein Bruder kennt den.

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Was hast du gesagt?

Ich hab in den letzten Tagen das grosse Problem, dass ich Leuten einfach nich zu hören kann/will. Leute sagen mir was, ich sage als erstes mal: "Hä?"...würde ich 2 Sekunden länger über denn Sinn derWorte nachdenken, würde ich nich immer "Hä?" sagen müssen. Aber "Hä?" sagen macht irgendwie Spass.

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Freitag, 18. April 2003

Herzlichen/s Glückwunsch/Beileid

Der Jesus is jetzt 1970 Jahre tot. Naja, in 3 Tagen lebt er ja wieder.

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Donnerstag, 17. April 2003

Ärzte in Neukölln

Das lustige ist ja, dass man hier sehr laut sehr lange in die Nacht hinein Musik hören kann. Auch House und Punk. Schön sowas. Ich glaube, hier zieh ich mal hin (Leider keine Digicam da, sonst würd eich n Foto von der Wohnung und der Strasse hier rein stellen. Mach aber Analogfotos, also keine Panik)

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Hey, brauchst du was?

Ich bin in Berlin, wie ihr meinem vorherigen Beitrag entnehmen könnt. Gerade liefen mein Bruder und ich so gemütlich über die Hasenheide. Da darf man NIEMANDEN in die Augen schauen, dann fragen die gleich: "Ey, Haschisch?". Ne ne, diese verdorbene Stadt. Dafür hab ich jetzt U2-Platten und Samstag werden Ramones/Ärzteplatten gesucht.

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Montag, 14. April 2003

Oralophobie, Fremdkörper und harte Betäubungsmittel

Seitdem mir meine Zahnärztin einfach so irgendwas bebohrt/beschliffen hat, hab ich eine scheiss Angst vorm Zahnarzt.* Eigentlich nicht schlimm, ich hab nichts gegen Schmerzen. Aber im Mund is das so fies. Besonders weil man da keine Salbe oder so drauf tun kann. (Ausser man spritzt sich Heroin**, aber das hab ich grad nich da). Das schlimme ist ja, meine Zahnärztin redet die ganze Zeit. -"Und, wie läufts in der Schule?" -"Dein Bruder war ja auch lange nich da..." -"Wie gehts denn deinen Brüdern?" -"Und deinen Eltern?" -"Oh, das muss ich auch noch eben....da is eine [FACHWORT] am B7." Aber die Frau will einfach nicht einsehen, dass ich mit dentalen Gerätschaften im Mund einfach nich sprechen kann! Bei der Kontaktlinsenfrau war ich heute auch. Die wollte mir noch keine Kontaktlinsen geben, weil ich so Teile (Fachwort mit E vorne) im Auge habe. Hat übrigens jeder nach einer Erkältung.

  • Es gibt eine Wissentschaft, die sich mit psychologischer Zahnmedizin beschäftigt? Geil... ** Herr Gerdes, von den Maltesern, hat mich davon abgebracht Heroinabhängig zu werden. Er meinte, Junkies spritzen sich das Zeug unter die Fingernägel und in den Zungenmuskel. Wer schon einmal in seinem Leben einen Spliter unter dem Fingernägel und eine Spritze in die Zunge bekommen hat, der weiss wie scheiss weh das tut!

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Sonntag, 13. April 2003

Ostermarsch

"Ey, warte mal, hey, du musst das auch an welche verteilen, die noch laufen können!"

(Punker aufm Denkmalsplatz zu einem von der AKA, der gerade Demoflyer - "Flugis" in der Studentensprache - an alte Herrschaften verteilte...)

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