Mosaik.
Via wondergirl



(1. Dein Vorname? | 2. Lieblingsessen? | 3. Auf welche Schule bist du gegangen? | 4. Lieblingsfarbe? | 5. Celebrity Crush? | 6. Lieblingsgetränk? | 7. Traumurlaubsziel? | 8. Dein Lieblingsnachtisch? | 9. Was willst du werden, wenn du groß bist? | 10. Was magst du am meisten am Leben? | 11. Ein Wort, das dich beschreibt? | 12. Dein flickr-Name )

1. Gib deine Antwort auf jede der Fragen ins Flickr-Suchfeld ein.
2. Such ein Bild von der ersten Seite aus.
3. Kopiere jeden Bildlink in den Mosaic Maker.

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Ich werde nicht müde es zu erwähnen:
Heute habe ich Namenstag.

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Was soll man denn damit?
Jetzt bin ich Blut- und potentieller Organ- und Knochenmarkspender.

Und ich hab so unheimlich tolle Venen!

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Anfangen.
Ich war nicht im Theater. Das einzige, was ich während der Laufzeit vom Stück hörte, waren einige Rezensionen, viele negativ. Meine Rolle als Statist habe ich übrigens kurz nach der Uraufführung gekündigt, denn ich habe festgestellt, dass selbst das Statistendasein zu viel Zeit meines Lebens in Anspruch nimmt. Ich hatte zwar noch Backstagepässe, aber statt in den Hinterzimmern eines 2.-klassigen Theaterstückes herumzuhängen, habe ich die abgestandene Luft nach kurzer Zeit schon wieder verlassen. Draußen, als ich noch kurz vor dem Hintereingang inne hielt, beschloß ich, dass sich was ändern musste, dass ich was ändern musste.

Und was soll ich sagen. Es war ein schwerer Weg, aber mit jedem Schritt habe ich gemerkt, dass ich das alles schon viel früher hätte machen sollen. Denn ich habe es geschafft. Ich bin nun Intendant meines eigenen Theaters. Das gibt mir die Möglichkeit zu bestimmen, was auf meiner Bühne gespielt wird. Und 2.-klassige Stücke gibt es in diesem Hause nicht.
Dafür ist das Leben zu kurz.

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Abschließen.
Momentan scheint sich der Akt von vor 1 ½ Jahren zu wiederholen. Aber ich bin nun Statist, den einen der beiden Hauptdarsteller spiele ich nicht mehr. Ich habe die Rolle selbst aus dem Drehbuch gestrichen. Die Nebenrollen wurden auch zu Statisten, es gibt nur noch einen Hauptdarsteller und die Vorstellung ist diesmal nicht so gut besucht wie damals. Ich weiß noch nicht so genau, ob ich mir das Stück angucken soll, eigentlich kenne ich es ja schon. Und die Uraufführung fand ich nicht so gut. Vielleicht gehe ich nach meinem Part in dem Stück mit den Statisten, die mal Nebenrollen waren, einen Trinken. Wir haben unseren Auftritt zur gleichen Zeit, das passt dann ganz gut. Dann gehen wir raus und werden das Leben genießen.
Und nie wieder Theater spielen.

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Man lebt an sich vorbei.
Meine Gedanken stocken. Ich schaffe es nicht zwei Sätze aneinander zu reihen, die irgendeinen Sinn ergeben. Mein ganzes Leben spielt sich nur noch in Notizen, Fragmenten und Stichwörtern ab. Da ist kein roter Faden, der sich durch die Geschichte zieht, da ist nur ein Zettel, auf dem Wörter ohne Zusammenhang stehen. Eigentlich nicht schlimm, aber das schlimmste ist die Tatsache, dass es mich nicht interessiert. Es ist mir so egal, so egal, denke ich immer wieder. Und warum sollte ich was dagegen unternehmen, es ist mir ja egal, dass es mir egal ist.
Das letzte Jahr hat mich zum Indifferentisten gemacht. Es war größtenteils ein entspanntes Jahr, aber auch ein Jahr, in dem ich viel totgeschwiegen habe. Für mich war es in einigen Situationen einfacher zu schweigen, als mich wieder auf unnötige Diskussionen einzulassen, aus denen ich eh als Verlierer herausgehen würde. Mein erstes Jahr in der 11. hat hier seine deutlichen Spuren hinterlassen.
Natürlich habe ich auch was gesagt, ich habe meine Meinung abgegeben, aber im Prinzip hat es mir außer Enttäuschung nichts gebracht. Vielleicht, weil es mir egal war, eigentlich, aber ich doch noch irgendwie was sagen musste.
Würde ich nun sitzen bleiben, ich könnte nichts dagegen tun. Ich habe eine 5 in Mathe, eine 4- in Bio. Eigentlich kein Problem, da ich Mathe mit einer 3 in Deutsch und Bio mit einer beliebigen 3 in einem Nebenfach – das wären bei mir z.B. Religion, Chemie, Geschichte - ausgleichen kann. Aber ich traue der Regelung nicht mehr, da man sie ja anscheinend außer Kraft setzen kann. Versetzung hängt nur mit Mögen und Nichtmögen, Überredungskünsten und Lügen zusammen. Ich bin unfähig zu reden, unfähig irgendwas zu erzählen.
Ich habe Angst vor meinem Abitur. Nicht, weil meine Leistungen zu schlecht sind, das wäre meine eigene Schuld und kein Grund zum Jammern, nein, ich habe Angst vor meinen Lehrern. Ich habe Angst, dass ich wieder „an die falschen gelange“. Meine Englischlehrerin gab mir dieses Jahr mündlich eine 6, dabei habe ich mich gemeldet. Nicht übermäßig viel, es wäre maximal eine 4-. Aber wieso kriege ich in Mathe, wo ich mich nur einmal im zweiten Semester gemeldet habe, dann eine 5 mündlich?
Vor genau einem Jahr riss ich mir den Arsch auf, um das Jahr noch zu schaffen. Als ich dann sitzen blieb, lieferte mir mein Klassenlehrer nur irgendwelche Ausreden für die – in meinen Augen – stattfindende Ungerechtigkeit. Er redete sich da irgendwie raus, wollte damit nichts mehr zu tun haben. Ich habe das alles nicht verstanden. Für mich war es klar, dass alles meine Schuld war. Dass eigentlich alles, was in dem Jahr in nicht nur meinem Leben schief lief, meine Schuld war. Und dass meine Lehrer genau dasselbe dachten. Ich fühlte mich schuldig. Ich war in meinen Augen der letzte asoziale Trottel und dachte, dass mir die gesamte Welt genau das vorwirft.
Ich muss mich damit abfinden, dass Menschen, die mir diese Meinung vermitteln wollen, nicht gut für mich sind. Vielleicht bin ich asozial, vielleicht bin ich ein egoistischer Großkotz, aber ich bin nicht für alles Übel dieser Welt verantwortlich.
Es hat ein Jahr gedauert das zu lernen.
Es hat 4 Wochen gedauert, bis ich Menschen gefunden habe, denen es egal ist, was ich tue. Die wissen, dass jeder seine Fehler hat und diese Fehler mitunter amüsant sind. Jeder macht sich über die Fehler des anderen lustig, aber es ist auf eine Weise, in der alle damit einverstanden sind und es keine Verlierer gibt.
Und es brauchte keine Worte, um das zu erklären.

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Ich.
(Schweigen).

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Allgemeine Frühlingsgeilheit liegt in der Luft.
Nur habe ich Berlin-Sehnsucht.

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Von Frau Fragmente.
1. Nennen Sie ein Weblog, das Sie sehr oft und gerne besuchen. Warum?
- Brainfarts, weiß ich nich warum. Vielleicht weils so untypisch is.
- Fragmente, weil mich interessiert, was Frau Fragmente so macht.
- Dann noch die, die da unten bei "das externe" stehen und n paar mehr.

2. Nennen Sie zwei Lebensmotti.
Ich habe keine. Also keine, die ich mir jeden Morgen sage und mich dran erfreue. Wenn ich aber hier was hinschreiben muss, dann würde ich sagen "Niemals mit Angst durchs Leben gehen" und "Carpe Diem".

3. Drei Songs, die Sie gerne hören. Was mögen Sie daran?
Oh. Das wechselt zu häufig, glaube ich. Ich finde Musikfragen sowieso ganz hinterhältig. Weil sie mir entweder später peinlich sind, oder ich es hasse genau auf diese Lieder festgelegt zu werden (das hasse ich sowieso).

4. Welche vier Lebensmittel oder Speisen verabscheuen Sie? Woran liegt das?
- Tofu, weil es wie Pappe schmeckt und ich nich verstehen kann, wie man einen Fleischersatz konsumiert, wenn man doch Fleisch nicht essen will
- Alles, wo zu viel Zeug durcheinander gekocht wird
- Innereien, ich habe letztens gebratene Leber gerochen, das war nicht gerade schön
- Ansonsten ess ich eigentlich alles, das hängt von der Tagesstimmung ab

5. Nennen Sie fünf Kinofilme, die Sie 2006 gerne ansehen würden.
Ich weiss nicht, was dieses Jahr noch alles läuft. Und Kinobesuche sind meistens spontan.

6. Welche sechs Wörter fallen Ihnen spontan ein? Wie lautet der Kontext?
- Pizza + Oregano, Frau Fragmente schrieb von Oregano, nun hab ich Hunger drauf
- Physik, muss noch verinnerlicht werden
- Katze, hab ich gerade gesehen
- Kalt, sind meine Extremitäten
- Vogel, sitzt draußen im Baum

7. Von wem wünschen Sie sich die Beantwortung dieses Fragebogens?
Weiss ich nich. Die, welche ich hier hingeschrieben hätte, bloggen seit Wochen nicht mehr oder machen bei sowas nicht mit.

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Manchmal könnte ich dasitzen,
und den ganzen Tag über mich lachen. Manchmal könnt ich mich auch den ganzen Tag auslachen.

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Jugendlich sein
ist nicht einfach.

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Jetzt sind meine Haare beinahe wieder in Ordnung.
Ich hab gerade das volle Programm beim Friseur durchgezogen: Schneiden, Strähnchen, Kaffee trinken, Modezeitungen lesen, Waschen. Und jetzt seh ich seltsam aus. Liegt aber wahrscheinlich daran, dass Föhnfrisuren mir nicht stehen.

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Heute feiern wir uns wieder selbst,

wie schon vor einem und zwei Jahren.

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