Die Sache mit dem Nichtstun.
Es ist doch so. Wenn du mal nichts tust, einfach nur rumsitzt und dich mit trivialen Dingen beschäftigst, dann dauert es nicht lange, bis die ersten Kritiker auftauchen.
Warum ist es eigentlich so wichtig immer was zu tun?

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Apropos heute arbeiten:
Meine Arbeitskollegin (die mit mir im selben Jahrgang, aber auf der Nachbarschule ist) rief heute um kurz nach 14.00h an; anscheined nahm mein Bruder ab und stellte sie via Hausleitung durch. Ich dachte also, das wäre ein interner Anruf. Also meldete ich mich verschlafen mit "Jaaa?" und sie fragte mich, ob ich heute für sie arbeiten könnte. Durchnander wie ich war sprang ich aus dem Bett, lief zum Terminplaner, sagte einfach: "Joa, heut is nichts", weil ich keine Lust mehr hatte zu reden und muss jetzt arbeiten.
Das is so ungeplant hinterhältig!

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Babsi erzählt gerade,
dass sie an meinem Arbeitsplatz wohnt. Jetzt bin ich völlig durchnander.

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Ach kacke.
Heute arbeiten, einen Tag frei, vier Tage arbeiten, einen Tag frei, zwei Tage arbeiten. Gut, dass ich im Moment eh nur rumhänge.

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Wir halten fest:
PFTE-Piercings in der Lippe halten im Schnitt ca. 5 Monate, bevor man sich durchgekaut hat. Glücklicherweise kaufte ich vor einigen Wochen schon ein neues.

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Man fühlt sich reich
mit 2 EC-Karten in der Tasche.
Bei der Postbank wird übrigens beim Einzahlen von Bargeld auf ein Konto immernoch von Hand abgezählt. Nicht wie bei der Sparkasse, wo man das Geld in so ne Maschine wirft und die das zählt. Und ich glaube die Postbank hat unserem Jahrgang (das Konto ist fürs Aktionskom) 2 Cent geschenkt. Ich zählte das Geld vorher 2x und es waren definitiv 2 Cent weniger.

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Normalerweise krieg ich nie Post.
Aber heute gleich 4 Briefe und einen Großbrief. Und das nur, weil ich ein Konto eröffnet habe!

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Züge behindern mich.
Die Fußgänger- und Radfahrerunterführung bei den Bahnschranken in der Bremerstrasse ist jetzt endlich wieder benutzbar. Nach ungefähr einem Jahr Renovierung. Aber in dieser Stadt scheinen Umbauarbeiten generell etwas länger zu dauern (im Emstunnel darf man auf beiden Spuren schon wieder 60 fahren, nachdem man ein Jahr lang 40 fahren musste und der Verkehr nur durch eine Röhre ging).
Naja, also stand ich vorhin vor den Bahnschranken und dachte: "Super, jetzt kannst du den Regionalexpress Emden - Münster um ca. 7.42h untergehen und kommst nicht mehr zu spät." Zwischen besagtem Zug und dem vorherigen RE von Norddeich Mole nach Hannover Hbf um ca. 7.35 gibt es eben diese Zeitspanne von ein paar Minuten, die es zu nutzen gibt. Denn sonst ist man zu früh oder zu spät. Und keins von beidem gefällt mir.
Während ich das so dachte, schrak ich plötzlich auf. Das ist Wissen, das man sonst nur vom schlanken Dieter kennt! Kaum hatte ich das gedacht, sah ich ihn auch schon auf der gegenüberliegenden Seite, einen Fotoappart in der Hand...

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Hellau!
Jetzt bin ich in nem Alter, mit dem man absolut überhaupt nichts verbindet. Ich zumindest.

Und zur Feier des Tages hab ich mir gerade den kleinen Zeh gestoßen. Ich stoplerte, fiel hin und während ich gleich danach Schäden am Inventar beseitigte, nahm ich einen Schmerz im Zeigezeh wahr. Da ich ja ein ganzer Kerl bin, kümmerte ich mich aber nicht weiter drum. Bis mir plötzlich diese Geschichte wieder einfiel. Ich wendete mich meinem Fuß zu und sah einen lädierten Nagel, relativ viel Blut und einen Hautfetzen. Aber diesmal hälts sich in Grenzen. 2 Pflaster reichten.

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Wow.
Mir ist gerade spektakulär eine Teekanne runtergefallen und kaputt gegangen. Sie fiel zwar nur aus einer Höhe von knapp 40cm und ist jetzt nur am oberen Rand etwas kaputt, aber Gravitation und sonstige physikalischen Dinge, die spektakuläre Ereignisse hervorrufen, leisteten ganze Arbeit. Im Moment des Geschehens stand ich leider gerade mit dem Rücken zur besagten Kanne, aber als ich mich dann während ihres Falls umdrehte, sah ich noch Wassertropfen, die sich 1,50m über dem Boden befanden.
Jedenfalls war beinahe alles im Umkreis von 2m voll mit Tee. Der Monitor, die PFlanze auf dem Schreibtisch, die Schreibtischablage von unten, die Stereoanlage unterm Schreibtisch, die Pflanze auf dem Hocker hinter dem Monitor und hinter der Stereoanlage (!). Nur eben nicht die Fläche, von der die Kanne fiel.
Ich war eigentlich nicht wütend, weil ich viel zu fasziniert davon war, dass sich 1l Tee auf ein so großes Gebiet verteilen kann, wenn er 40cm runterfällt.

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Man kennt das:
Man sitzt so gemütlich in der Badewanne und irgendwas kratzt am Rücken. Aus einem gelangweilten Reflex heraus greift man automatisch nach hinten, um zu kratzen. Aber dann hält man auf einmal einen ca. 2,5cm langen schwarzbraunen Käfer mit großen Fühlern in der Hand. "Buähäääh!"-rufend springt man auf und hat schon das Bild des Kammerjägers und Schabenfallen im Kopf. Danach folgt die unentschlossenheit darüber, ob man das Tier angewidert irgendwo anders hinschaffen soll, oder nochmal näher ran geht um zu überprüfen, ob es sich wirklich um eine Schabe oder doch nur um irgendeinen dicken Käfer handelt. Nach kruzer Denkzeit entscheidet man sich für die 2. Lösung und stellt fest, dass der Käfer keine Schabe ist und irgendwie interessant wirkt. Da man aber immer noch irgendwie angewidert ist von der Dreistigkeit des Käfers den eigenen Körper ungefragt zu berühren, hat man doch kein Interesse den Käfer genauer zu betrachten. Mit dem Abflusssieb wird er hinausbefördert.

Und jetzt sitz ich hier, will ins Bett gehen und hab den Fernseher angemacht. Während ich das hier schreibe springt er aber irgendwie immer von alleine zwischen Bayern Alpha und Phoenix hin und her. Jetzt kann ich automatisch immer abwechselnd eine Dokumentation über das breite Orakel von Delphi und 'The Joy of Painting' gucken.
Happy little bushes, pretty little mountains...

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Uncoole Hunde.
Ich schlenderte vorhin ganz cool durch die Aldifiliale, blieb an der Fleischkühltruhe stehen, warf einen coolen Blick hinein, dachte: "Jepp. Schweinekoteletts.", schob dann mit Schmackes die Tür zur Seite... und klemmte mir ganz uncool den Fingernagel ein.
Scheisse tat und tut das weh.

Kurz vorher verlies ich mit dem Auto gerade die Umgehungsstrasse, da lief rechts am Fahrbahnrand ein kleiner Jack-Russell-Terrier. Ich bremste ab, er schaute mich an und sah wahrscheinlich in meinem Bremsvorgang das Signal einfach mal über die Strasse zu laufen. Also lief er bis zur Mitte, schaute mich dabei weiterhin immer wieder prüfend an, war dann aber völlig durchnander, als auch noch Gegenverkehr kam. Ich sah den Hund schon blutend in meinen Armen liegen, da drehte er doch nochmal um und lief zurück zum halbwegs sicheren Rand. Ich begleitete ihn noch ein paar Meter im Schritttempo, da die Strasse bald darauf zuende war und er dann wenigstens auf dem Bürgersteig weiterlaufen konnte...

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*seufz*
Nein. Ich bin um 12.30 zum Mittagessen aufgestanden und legte mich danach wieder hin. Dann bekam ich gleich 2 Anrufe innerhalb von 1 1/2 Stunden. Und der Tagesplan sieht so aus gleich einfach sinnlos durch die Gegend zu fahren und uns unter anderem wieder ein Schiff anzugucken.

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