Donnerstag, 17. Mai 2007
Vielleicht sollte ich Tierarzt werden.
Gibts da positive wie negative Kommentare zu?

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Positiv: Du kennst dich wirklich gut mit Tieren aus. Wär also eine Option...

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Weiß nicht. Wer Sachen wie "Aber son Flamingo is unglaublich stark" schreibt, sollte sich das gut überlegen :-)

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Hast du schon mal versucht einen festzuhalten? Na? NA?!

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Das würde mir im Traum nicht einfallen.

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Negativ. Mein Vater war Tierarzt. Zumindest aufm Land, mit Kühen und Schweinen, ruinierst du nur deine Gesundheit und musst dich auch noch die ganze Zeit mit irgendwelchen blöden Bauern rumärgern, von Nacht- und Feiertagsbereitschaft ganz zu schweigen.

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Nee, also so Großtierarzt oder wie das heisst würde ich eh nich machen. Dafür mag ich Kühe zu wenig.

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Ja? Also ich mag Kühe, aber nicht auf meinen Füssen und auch nicht, wenn sie mich über den Haufen rennen.
Aber ne andere Bekannte hat sich so auf Akupressur bei Hunden und Pferden spezialisiert, für sowas braucht man dann nicht mal ein NC-taugliches Abizeugnis ;)

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Tierheilpraktikerin also.
Für Kleintiere lohnt sich ja das aufwändige Studium gar nicht.

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Arbeit ist sowieso scheiße.

Wäre eine Möglichkeit. Sie könnten sich auf Vögel (Eulen oder die Falken reicher Araber) spezialisieren.

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Oder auf die Schleiereulen reicher Araberinnen.

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Wenn du dich am liebsten mit Vögeln beschäftigen willst, kannst du ja Falknerin werden.
Tipp: Historischer Adler- und Falkenhof auf der Burg in Wredenhagen (Mecklenburg).

www.falknerpassion.de

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Ja, den Falknerschein wollte ich sowieso mal machen. Aber da muss ich erst n Jagdschein machen und jagen lehne ich eigentlich ab.

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Meine Schwester ist Tierärztin
Das Studium ist unheimlich schwer. Zumindest schwerer und zeitaufwändiger, als man das erwartet.
Das Problem ist, dass - wenn du eine Kleintierpraxis hast - deine späteren Kunden auch keine Ahnung haben, wie umfangreich die Ausbildung ist. Das führt dazu, dass du fast zwangsläufig auch promovieren musst, denn wenn "so ein einfacher Tierarzt" nicht mal einen Doktortitel hat, dann kann der auch nichts.
Während aber Humanmediziner ihren Doktortitel mehr oder weniger nebenbei machen können, ist da bei der Tiermedizin schon mehr Aufwand und Forschungsarbeit nötig.
Insgesamt musst du viel lernen und bekommst wenig zurück. Aber meine Schwester würde trotzdem noch mal Tiermedizin studieren, wenn sie noch mal wählen könnte.
Achja, Blut musst du sehen können. In gewissen Vorlesungen fallen reihenweise welche in Ohnmacht.

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Vor langer Zeit dachte ich noch, Toby wär Einzelkind. Und jetzt kommen immer mehr Schwestern hinzu...
Freu mich schon auf euern Überfall!

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Naja, aber gibt es überhaupt noch irgendeinen Studiengang, der halbwegs leicht is und mich interessiert? Dass das Studium unter Umständen schwer wird, damit hab ich mich abgefunden. Ich halte mir da immer vor Augen, dass ich dann was mache, was mir gefällt und nicht noch 80% scheisse drumrum hab, wie in der Schule.

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Die ersten zwei Jahre (Grundstudium) sind eigentlich immer "80% scheisse drumrum". Das ist, soweit ich weiß, in fast jedem Fach so, Und übrigens auch angenehm oft mit Mathe/Physik verbunden (Medizin, BWL, VWL, Geologie, Biologie...)

Danach kannst Du Dich auf die interessanten Sachen spezialisieren. Und das kann dann sogar, je nach Fach und Interesse, Spaß machen. Aber Arbeit ist es immer. Sagt einer, der in der Schule nichts getan hat, aber danach dann mußte.

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